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Adelshunde: die Greyhounds

Die Zucht und Haltung von Windhunden war in früheren Zeiten dem Adel vorbehalten: Windhunde dienten der Jagd, und die Wälder, Wiesen und Felder, in und auf denen das Hoch- und Niederwild gejagt wurde, gehörten den Oberen. Bauern und Arbeiter hatten keine Verwendung für diese Tiere, die edel und teuer waren.

Die Herkunft

Greyhounds wurden bereits vor Christi Geburt wahrscheinlich von den Kelten auf die britischen Inseln gebracht. Im Laufe der Jahrhunderte wurden andere Hunde, wie der spanische Windhund, eingekreuzt, bis der Greyhound, wie er heute bekannt ist, entstand.

Woher der Name Greyhound stammt, ist nicht eindeutig geklärt. Grey kann darauf hinweisen, dass griechische Hunderassen eingekreuzt wurden, aber auch aus dem Keltischen stammen und einfach Hund bedeuten. Hound stammt aus dem Englischen und bezeichnet Hunde, die selbstständig jagen.

Greyhounds heute

Als Jagdhunde werden die Greyhounds auch heute noch für die Niederwildjagd eingesetzt. Sie sind schnell und wendig und haben einen starken Jagdtrieb. Der führt dazu, dass sie außerhalb des Hauses meist nicht frei laufen dürfen, weil sie sich, wenn sie das Jagdfieber packt, nicht mehr abrufen lassen. Um ihn auszulasten, sollte er auf der Rennbahn laufen können. Er kann Spitzengeschwindigkeiten bis zu achtzig Stundenkilometern erreichen, die er aber nicht lange durchhält.

Greyhounds sind über all die Jahrhunderte, die der Mensch sich mit ihren Eigenschaften auseinandergesetzt hat, zu intelligenten, ausgeglichenen, freundlichen und anhänglichen Hunden geworden. Hält man sie als Familienhund, sollte man ihren Jagdhundcharakter berücksichtigen.

Zusammenfassung

Der Greyhound ist eine alte Hunderasse, die ursprünglich von den Kelten auf die britischen Inseln gebracht wurde. Dort wurde sie im Laufe von Jahrhunderten verfeinert. Auch heute kann man die Greyhounds auf der Rennbahn bewundern oder sie als Familienhund erziehen.